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Sagen von Unirdischen

Anna Seghers

„Sagen von Unirdischen“ -  eine Erzählung aus dem Spätwerk der Schriftstellerin Anna Seghers und erschien in der Sammlung „Sonderbare Begegnungen“.


Es ist die Zeit von Reformation und Bauernkrieg; Verwirrung, Not und Angst prägen das Leben. Doch diese unruhige Epoche birgt neue Hoffnungen – ist ein Aufbruch zu einem neuen Bewusstsein,


Wie aber äußert sich dieses Neue im Menschen?

Im Mittelpunkt steht die Begegnung eines Fremden von einem anderen Stern - wo man auf Nützlichkeit und technische Perfektion setzt  - mit dem Holzschnitzer Meister Matthias.

Dieser verleiht  seinen Figuren menschliche Züge    und schafft  so ein Verständnis für die  Kunst: die Schöpfung zu loben und die Menschen in ihrem Leid zu beglücken, trotz der Gefahr von Zerstörung und  Krieg.


Warum beschenkt uns diese Nutzlosigkeit – damals wie heute?

Der Fremde ist  tief  erschüttert  und berührt.

Die Kunst als ein möglicher Weg, den Menschen und seine Zeit besser zu verstehen...?

Eine "Science-Fiction"-Erzählung, nur dass wir   aus der Sicht  der Außerirdischen betrachtet  werden -  ein   (nicht nur) literarischer Schachzug...

Mit freundlicher Unterstützung der

Anna-Seghers-Gesellschaft

Berlin und Mainz e.V.

Sagen von Artemis


Anna Seghers



Man stelle sich vor, es passiere einem etwas Wunderbares, Außerordentliches!

Fünf Jäger sitzen beisammen in einer Herberge und erzählen von ihren unterschiedlichen Begegnungen mit der Göttin Artemis. Selten wurde sie sofort erkannt, aber immer war das Aufeinandertreffen eine Erschütterung...


Eine Lesung


Mit freindlicher Unterstützung der

Anna-Seghers-Gesellschaft

Berlin und Mainz e.V.

Sizilianische Novellen



Höhen und Tiefen prägten sein Leben, Skandale und  Niederlagen  waren ständige Begleiter. Ebenso fallen seine literarischen Figuren durch ihre Leidenschaften aus der Ordnung und geraten in skurrile, groteske und paradoxe Situationen.


Trotzdem - er gestaltete nachhaltig die neue Moderne in der italienischen Literatur des beginnenden  20.Jahrhunderts mit und man sprach dem Autor 1934 den Nobelpreis für Literatur zu.


Lesung

Salut an alle.Marx

Ist der Versuch, aus Briefen und Schriften einen fiktiven Dialog zu entwerfen zwischen Karl Marx, seiner Frau Jenny und Friedrich Engels: Es geht um die Annäherung, erste Kontakte, die Zeit des Exils der Familie Marx und die Entwicklung der Beziehung zu Friedrich Engels, existenzielle Nöte, Freundschaft, Zerreißproben und ihre Arbeit an den Publikationen, ihr Engagement für ihre Idee des Sozialismus und die Entlarvung der ökonomischen Strukturen des Kapitals - die seit der Bankenkrise 2008 wieder in den Fokus rückte.

Marx, Engels  und Jenny  - kompakt!


Nach dem Stück von Günter Kaltofen und  Hans Pfeiffer.


Eine szenische Lesung   mit Doreen Kähler,  Katja Steuer und Ilka Teichmüller

Ich fürchte mich vor gar nichts mehr



Rosa Luxemburg - eine der prägensten Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts - wurde geehrt, geliebt, gehasst für ihre Unbedingtheit, Radikalität, Geradlinigkeit, und das von Freunden, Parteigenossen, Mitstreitern sowie ihren Gegnern gleichermaßen.

Das Konvolut ihrer Briefe an die unterschiedlichsten Adressaten und der jeweils angeschlagene Ton reflektieren Kraft und Klarheit, Emotionalität und Feinheit ihrer Persönlichkeit.

Aber: Da man auf jedes Gegenüber ganz individuell eingeht, ist dies auch ein Weg, nicht nur ihre Vielseitigkeit und Sensibilität zu ergründen, könnte sie greifbarer werden?

Ein Versuch einer Annäherung über Briefe - ein austerbendes Genre.

Eine Lesung

Stine



Eine Novelle

von Theodor Fontane


Stine ist eine der vielen Frauengestalten in Fontanes Werk.

Auch sie ist gefangen in den Konventionen der Zeit, ebenso wie die gesamte Gesellschaft an ihnen krankt; der Adel aber mit Vehemenz auf seine Privilegien beharrt.


Als Literat hat Fontane in der wilhelminischen Epoche Partei für die Frauen ergriffen. Noch beschreibt er sie nur, noch sind sie keine Rebellinnen, aber achtsam und differenziert entlarvt er das überkommene Sittenbild seiner Zeit, das geprägt ist von den Ansichten Schopenhauers über Frauen und den sozial-gesellschaftlichen Zwängen.

Fontane ändert nicht, aber ohne Ansehen der Person in Stellung und Stand ist er ihr stiller Verteidiger.

Eine Lesung

Weitere Angebote


Gruß nach vorn - Ein Tucholsky-Programm

"Lieber Leser 1985 –! Durch irgendeinen Zufall kramst du auf der Bibliothek in dieser Zeitschrift, findest ..." Kurt Tucholskys veröffentlichte Texte aus der "Weltbühne" der 20er Jahre sind ein wunderbarer Zeitspiegel. Mit brillianten Satiren, Homuresken, Gedichten und Polemiken war er ein aufrichtig Suchender und scharfsinniger Kritiker, dessen Publikation man unbedingt wieder zur Hand nehmen sollte.
"...Ja, die Hand will ich dir noch geben. Wegen Anstand..."


Amor und Psyche    von Apuleius

Der Göttersohn Amor verliebt sich in ein irdisches Mädchen, doch gestaltet es sich äußerst kompliziert. Es ist eines der ältesten Märchen und Teil des Romans "Der goldene Esel" von Apuleius aus dem 2.Jh u.Z.; doch durch einen erfrischenden Erzählton und parodistische Wendungen werden die Götter allzu menschlich und die Geschichte wird sehr irdisch...


Das kunstseidene Mädchen    von Irmgard Keun


© 2020 by Doreen Kähler